Sechs-Positionen-Homogenisator
Mit hochfrequenter dreidimensionaler Vibration und einem speziellen Perlen-System kann der Sechs-Positionen-Homogenisator schnell Lyse, Zerkleinerung und homogenes Mischen durchführen und ist damit ideal für Labore mit mittlerem Durchsatz, die eine effiziente, kontaminationsarme Probenfragmentierung und -extraktion benötigen.
Hauptmerkmale
- Probenverarbeitung mit hohem Durchsatz: Homogenisieren Sie bis zu 6 Proben gleichzeitig und steigern Sie so die Effizienz gegenüber herkömmlichem Gewebevermahlen erheblich.
- Intelligente Touch-Steuerung: Die farbige Touchscreen-Oberfläche unterstützt die Programmierung und Speicherung von Parametern und macht die Bedienung einfach und intuitiv.
- Flexible, einstellbare Drehzahl: Stellen Sie Geschwindigkeit, Zeit und Zyklus entsprechend der Probentyp für unterschiedliche Lyseanforderungen ein.
- Sicherheitsschutz: Automatische Abschaltung beim Öffnen der Abdeckung, um Unfälle oder Fehlbedienungen zu vermeiden.
- Leiser, reibungsloser Betrieb: Importierte Lager und eine stoßdämpfende Konstruktion sorgen für einen geringen Geräuschpegel und ermöglichen den Einsatz in jeder Laborumgebung.
- Kompakt und platzsparend: Mit einer Breite von nur 360 mm passt das Gerät problemlos auf Standard-Labortische.
- Vielfältige Unterstützung: Kompatibel mit 2,0-ml- und 5,0-ml-Röhrchen für eine Reihe von Probenvolumina.
- Verhindert Kreuzkontamination: Unabhängiges, versiegeltes Röhrchensystem verhindert vollständig Kreuzkontaminationen zwischen Proben.
Funktionsweise
Der Homogenisator verwendet einen dreidimensionalen Orbitalvibrationsmechanismus, der die Proben komplexen Vibrationen in X-, Y- und Z-Richtung aussetzt. Dadurch folgen die Mikrokügelchen im Röhrchen höchst unregelmäßigen, hochfrequenten Aufprallbahnen. Die daraus resultierenden Scher-, Druck- und Aufprallkräfte zwischen den Kügelchen und der Probe brechen Zellmembranen oder Gewebestrukturen effizient auf, wodurch die Zelllyse und die Freisetzung von RNA, DNA, Proteinen usw. ermöglicht wird.
Je nach Härte der Probe und den experimentellen Anforderungen können verschiedene Perlenmaterialien und -größen (Edelstahl, Zirkonoxid, Glas usw.) ausgewählt werden. Das versiegelte Röhrchenverfahren vereinfacht die Anwendung: Probe und Perlen einfüllen, homogenisieren, dann zentrifugieren, um die Spaltprodukte zu sammeln.
Anwendungsbereiche
- Molekularbiologie: schnelle Extraktion von RNA, DNA oder Proteinen aus tierischen/pflanzlichen Geweben, Mikroorganismen, eukaryotischen Zellen usw.
- Pharmakologie und Toxikologie: Zerkleinern von Arzneimittelgewebemodellen, tierischen Organen und Arzneimittelabgabesystemen.
- Forensik und klinische Tests: Verarbeitung von Spurenproben (Nägel, Haare, getrocknetes Blut) zur forensischen Extraktion von genetischem Material.
- Umweltwissenschaften und Bodenanalyse: Zerkleinerung von Pflanzenwurzeln, Sedimenten und Wassermikrobenproben zur Extraktion bestimmter Biomoleküle.
- Lebensmittel- und Agraruntersuchungen: Nachweis von GVO oder mikrobieller Kontamination in Obst, Gemüse, Getreide, Samen usw.
- Materialwissenschaft und Mineralforschung: Vorbehandlungsanalyse von weichen Erzen oder biomineralischen Verbundwerkstoffen.