Analysegerät für Nanopartikelgröße und Zetapotenzial
Der Nanopartikelgrößen- und Zetapotentialanalysator findet breite Anwendung in den Bereichen Materialwissenschaften, Pharmazie, Biotechnologie, Lebensmittelindustrie, Chemie usw. Er ist ein wichtiges Werkzeug zur Untersuchung der Kolloidstabilität, der Oberflächenmodifikation von Nanomaterialien und der elektrischen Eigenschaften von dispergierten Systemen.
Hauptmerkmale
- Doppelte Analysefunktion:Partikelgröße und Zetapotenzial können gleichzeitig getestet werden, um die physikalischen und chemischen Eigenschaften von Partikeln umfassend zu bewerten.
- Hochempfindliche Detektion:Durch den Einsatz von Hochleistungs-Photomultiplierröhren können auch schwache Signale genau erfasst werden, was zu einem hohen Signal-Rausch-Verhältnis führt.
- Präzises Temperaturkontrollsystem:Halbleiter-Thermostatsteuerung mit einer Genauigkeit von bis zu 0,1 ℃, wodurch die Beeinflussung der Testergebnisse durch die Temperatur wirksam eliminiert wird.
- Stabiles optisches Schaltungsdesign:Optische Frequenzverschiebung und Glasfaserkopplung, kompakte Größe, starke Störungsunempfindlichkeit, um die Stabilität des Tests zu gewährleisten.
- Ultraschnelle Datenverarbeitung:Integrierter leistungsstarker digitaler Korrelator, Echtzeit-Erfassung und Datenverarbeitung zur Verbesserung der Testeffizienz und -genauigkeit.
Vorteile
- Ein Gerät für mehrere Anwendungen, wodurch Versuchskosten und Platz gespart werden.
- Schnelle Testgeschwindigkeit, hohe Reproduzierbarkeit der Ergebnisse.
- Kann Partikel im Nanobereich analysieren, um den Anforderungen der wissenschaftlichen Spitzenforschung oder der industriellen Produktion gerecht zu werden.
- Anpassungsfähig, kann verschiedene Arten und Konzentrationen von Proben testen.
- Unterstützt Automatisierung und Batch-Tests, geeignet für Analysen mit hohem Durchsatz.
Funktionsprinzip
Der Analysator nutzt die Technologie der dynamischen Lichtstreuung, um in Flüssigkeit dispergierte Nanopartikel mit Laserlicht zu bestrahlen, die Intensitätsänderung des gestreuten Lichts aufgrund der Brownschen Bewegung zu analysieren und anschließend die Partikelgrößenverteilung zu berechnen. Die Messung des Zeta-Potenzials basiert auf dem Prinzip der elektrophoretischen Lichtstreuung, bei dem sich die Partikel unter dem Einfluss eines elektrischen Feldes elektrophoretisch bewegen und die Laserbestrahlung eine Dopplerverschiebung erzeugt, die dann analysiert wird, um die Partikelgrößenverteilung mittels Photonenkorrelationsspektroskopie zu ermitteln. Das Zetapotenzial der Partikel kann durch Analyse der Frequenzverschiebung ermittelt werden. Die Erfassung der Kerndaten erfolgt über einen digitalen Hochgeschwindigkeits-Korrelator, um eine genaue Verarbeitung der Elektrophorese- und Lichtstreuungssignale zu gewährleisten. Das präzise Temperaturregelsystem sorgt für eine konstante Temperatur während des gesamten Testprozesses, wodurch externe Einflüsse eliminiert und die Datenstabilität verbessert werden.
Anwendungsbereiche
- Charakterisierung von Nanomaterialien: Analyse der Partikelgrößenverteilung und der elektrischen Eigenschaften der Oberfläche als Grundlage für die Materialentwicklung und Leistungsoptimierung.
- Entwicklung von Arzneimittelformulierungen: Prüfung der Stabilität und Dispersion von Arzneimittelträgern wie Liposomen, Nanopartikeln, Mikroemulsionen usw.
- Biomedizin: Untersuchung der Größe und Oberflächenladungseigenschaften biologischer Partikel wie Proteine, Viren, extrazelluläre Vesikel usw.
- Lebensmittel und Chemie: Bewertung der Stabilität von Emulsionen, Suspensionen, Kolloiden und anderen Systemen.
- Umweltüberwachung: Analyse des Dispersionszustands und der elektrischen Eigenschaften von Partikeln im Gewässer zur Unterstützung des Schadstoffmanagements.
- Wissenschaftliche Forschung und Lehre: Als Standardinstrument für Partikelgrößen- und Zetapotential-Analyseexperimente an Hochschulen und Forschungseinrichtungen.